Zuallererst: Vielen Dank. Was ich vorfand, war zwar spärlich, machte jedoch sehr deutlich, was „Two-Spirit“ tatsächlich beinhaltet – und warum sich so viele indigene Menschen außerstande fühlen, eine Verbindung zur LGBTQ+-Gemeinschaft herzustellen, und sich von dieser sogar missverstanden fühlen. Dies ist etwas, das ich mehr als nachempfinden kann. Wer tief in sich hineinblickt, wird erkennen, dass beide Aspekte – das Männliche und das Weibliche – in ihm existieren und dass diese untrennbar miteinander verbunden sind; darin liegt der grundlegende Unterschied zwischen diesem Konzept und der LGBTQ+-Perspektive. Denn Letztere – so hört man zumindest immer wieder – basiert auf der Vorstellung, „im falschen Körper geboren“ zu sein (eine Vorstellung, die sich aus der Warte meiner eigenen Wahrheit heraus falsch anfühlt). Allerdings erkennen nur sehr wenige Menschen diese dualen Ausdrucksformen tatsächlich an und bringen sie in die Gemeinschaft ein – und zwar in ihrem Zustand der Ganzheit. Folglich genossen solche Individuen historisch gesehen hohes Ansehen, da sie sowohl die „Mutter“ als auch den „Vater“ verkörperten – und, diesem traditionellen Verständnis zufolge, die Essenz beider Aspekte lebten. Und da dies als ein Zustand der Ganzheit wahrgenommen wurde, erkannte die Gemeinschaft, dass diese dualen Aspekte schlichtweg integrale Bestandteile des „ewigen Kindes“ waren, das in jener Person wohnte. Somit besteht in Wirklichkeit keine wahre Verbindung zur LGBTQ+-Gemeinschaft
First of all, thank you. What I found was sparse, yet it made it very clear what "Two-Spirit" truly entails—and why so many Indigenous people feel unable to relate to the LGBTQ+ community, and indeed feel misunderstood by it. This is something I can more than empathize with. Anyone who looks deep within themselves will realize that both aspects—the masculine and the feminine—exist within them, and that these are inseparable; therein lies the fundamental difference between this concept and the LGBTQ+ perspective. For the latter—or so one constantly hears—is based on the idea of being "born in the wrong body" (a notion that, from the standpoint of my own truth, rings false). However, very few people actually recognize these dual expressions and bring them into the community—that is, in their state of wholeness. Consequently, such individuals were historically held in high esteem, for they embodied both the "Mother" and the "Father"—living out the essence of both, according to that traditional understanding. And because this was perceived as a state of wholeness, the community recognized that these dual aspects were simply integral parts of the "eternal child" within that person. Thus, in reality, there is no true connection to the LGBTQ+ community.
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