Kein Applaus fĂŒr ScheiĂe: Die ungeschönte RealitĂ€t der Sleaford Mods
Ein schaler Biergeruch hĂ€ngt in der Luft, gemischt mit dem Dunst kalten Zigarettenrauchs. Irgendwo lĂ€uft leise ein Fernseher, Nachrichten ĂŒber SparmaĂnahmen, steigende Preise, die ĂŒbliche Leier. Auf einer kleinen, improvisierten BĂŒhne steht ein Laptop auf einem wackeligen Tisch. Daneben ein Mann, Mitte vierzig, starrt ins Leere, nippt an seiner Dose, wĂ€hrend aus den Boxen ein roher, repetitiver Beat dröhnt, ein Basslauf, der sich wie ein MagengeschwĂŒr anfĂŒhlt. Dann tritt ein zweiter Mann ans Mikrofon, drahtig, energiegeladen, spuckt Worte aus, die keine Melodie suchen, sondern die WĂ€nde tapezieren mit dem Frust, der Wut und der absurden Komik des Alltags am unteren Rand der Gesellschaft. Es ist kein Konzert im klassischen Sinne, eher eine öffentliche Abrechnung, eine akustische Momentaufnahme des Zerfalls. Willkommen in der Welt der Sleaford Mods.
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