Manifest des Kreakurs Vision Boards
Ich glaube nicht an Ziele, die man sich setzt wie Möbelstücke.
Ich glaube an Bilder, die auftauchen, bevor man weiß, was sie bedeuten.
Ich glaube daran, dass Wünsche keine Schwäche sind, sondern Hinweise.
Dass Träume keine Flucht sind, sondern Entwürfe.
Dass Fantasie kein Luxus ist, sondern ein Orientierungsorgan.
Ich verweigere die Vorstellung, man müsse erst „bereit“ sein, um zu beginnen.
Bereitschaft entsteht im Tun.
Klarheit folgt der Bewegung, nicht umgekehrt.
Ein Vision Board ist kein Wunschzettel.
Es ist kein Erfolgsplan.
Es ist ein stiller Ort, an dem das Unausgesprochene Bilder findet.
Ich arbeite nicht gegen Widerstände,
ich höre ihnen zu.
Oft wissen sie mehr als der Wille.
Ich glaube nicht an kreative und unkreative Menschen.
Ich glaube an geübte und entmutigte.
Und an das Recht, neu zu üben.
Der Prozess ist wichtiger als das Produkt.
Nicht, weil das Ergebnis egal wäre,
sondern weil es sonst leer bleibt.
Ich traue langsamen Erkenntnissen.
Ich misstraue schnellen Versprechen.
Ich nehme innere Bilder ernst, auch wenn sie noch keine Sprache haben.
Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen.
Ich schulde ihnen noch mein Leben.
Dieses Manifest richtet sich an alle,
die spüren, dass etwas in ihnen arbeiten will,
ohne sich erklären zu müssen.
An alle, die sich erinnern wollen.
An alle, die nicht optimiert, sondern wahrhaftig leben wollen.
Das Vision Board ist kein Ende.
Es ist eine Einladung.
Und Einladungen darf man annehmen.
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Vision-Board-Workshop – Bilder finden für das, was werden will
Wenn Sie auf dem Weg sind, Ihren Wünschen und inneren Bildern Raum zu geben, kann ich Sie dabei begleiten.
In diesem Workshop arbeiten wir mit Vision Boards als schöpferischem Werkzeug. Es geht nicht darum, Ziele zu „optimieren“ oder sich selbst zu überlisten, sondern darum, sichtbar zu machen, was in Ihnen bereits angelegt ist. Bilder, Worte, Farben und Formen helfen dabei, das Unklare behutsam zu ordnen – nicht rational, sondern sinnlich und intuitiv.
Sie bereiten sich vor, indem Sie sich Zeit nehmen für eine kurze schriftliche Annäherung an Ihre aktuellen Fragen, Sehnsüchte oder Lebensentwürfe. Diese Notizen sind kein Leistungstest, sondern ein Ausgangspunkt. Im Workshop greifen wir sie auf und lassen daraus ein persönliches Vision Board entstehen. Der Prozess ist offen, langsam und respektvoll. Das Ergebnis darf sich zeigen, muss aber nichts „leisten“.
Der Workshop eignet sich für Menschen,
– die sich neu ausrichten möchten
– die an einer Schwelle stehen
– die spüren, dass etwas in Bewegung kommen will, aber noch keine Worte hat
Wir arbeiten mit Papier, Bildern, Textfragmenten und einfachen gestalterischen Mitteln. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Fantasie ist kein Talent, sondern ein menschliches Grundvermögen – manchmal verschüttet, nie verloren.
Auf Wunsch begleite ich Sie auch über den Workshop hinaus: im Gespräch, im Schreiben oder bei der Weiterentwicklung dessen, was sichtbar geworden ist. Ein Vision Board ist kein fertiger Plan, sondern ein lebendiger Dialog mit Ihrer Innenwelt.
„Ich kann meine Träume nicht fristlos entlassen.
Ich schulde ihnen noch mein Leben.“
Vielleicht erinnern Sie sich an Zeiten, in denen Vorstellungen leicht entstanden sind, ohne Rechtfertigung, ohne Nutzenrechnung. Diese innere Freiheit ist nicht verschwunden. Sie wartet darauf, wieder angesprochen zu werden.
Erzählen Sie mir von dem, was Sie bewegt – persönlich oder schriftlich. Ich begleite Sie ein Stück auf Ihrem Weg und öffne mit Ihnen den Blick: nach innen und nach außen. Sie werden merken, wie viel Klarheit, Lebendigkeit und Orientierung aus scheinbar einfachen Bildern entstehen kann.
Kreativität hilft nicht nur beim Erschaffen von Kunst, sondern beim Leben selbst. Sie ist eine Übung. Und jede Übung beginnt mit einem ersten, freundlichen Schritt.